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Aufzucht

Unser Betrieb … als Aufzucht von Milchziegen entstanden, behält die Produktionsrhythmen einer Alm bei, daher sind unsere Produkte nicht das ganze Jahr über verfügbar.

Bei den gehaltenen Ziegen handelt es sich um die Orobische, die Verzasca und die gewöhnliche Alpenziege.

Es handelt sich um widerstandsfähige Rassen, die an armes Weideland gewohnt sind und Sträucher und die unbestellten, vertikalen Gelände mit Lehmboden bevorziehen. Die Melkzeit geht von März bis September und erfolgt mit einer Eimermelkanlage: die gemolkene Milch wird sofort verarbeitet.

Im Frühling verlassen die Ziegen als erste den Stall und ernähren sich mit Haselnuss-, Hagebutten- und Weißbuchesträuchern, die sie in den sonnigen Lagen finden.

Auch bei den Rindern war die Wahl der zu haltenden Rasse von den Umgebungsbedingungen beeinflusst.

Das Piemontrind, besitzt außer sehr magerem Fleisch und einer optimalen Form, auch eine sehr große Anpassungsfähigkeit was die Ernährung betrifft.

Es handelt sich um eine sehr alte Rasse und ist unter anderem auch mit dem pakistanischen Zebu’ verwandt.

Das Garonnerind kommt aus der Berggegend der Garonne und ist auch als die “Blonde d’Aquitaine” bekannt: sie ist massiger als das Piemontrind, mit einem schnelleren strukturalem Wachstum und einem sehr feinen und magerem Fleisch.

Die Rinder müssen im Frühling warten, bis das Gras etwas reifer ist, ehe sie den Stall verlassen und auf die Weiden kommen.

In den Bergen beeinflussen die Temperaturschwankungen und die Jahreszeiten noch mehr als anderswo die Produktion hinsichtlich der Menge und der Qualität.  Vor allem beim Rind müssen die klimatischen Bedingungen genauesten beobachtet und beachtet werden, da sie schnell die Entwicklung der Tiere beeinflussen können.

Die Haflinger Pferde dagegen passen sich sehr gut den mageren Weiden an, wo sie in Pferchen mit schnellem Wechsel gehalten werden. Sie werden als Heimtiere aufgezogen. Die Pferde und Fohlen sind die letzten, die in den Stall zurück kommen, in der Regel nach dem ersten großen Schneefall.

Das Vieh ist im Winter in Ställen mit Strohstreu untergebracht, in Boxen wo sie sich frei bewegen können.

Die Ernährung bleibt die übliche: Futter und Wasser nach Belieben, Maismehl und -körner, Hafer- und Gerstenflocken, Ergänzungen aus Mineralsalzen.